Shootings

Inked Girl Yasemin

Inked Girl Yasemin – Fotograf Micha Fischer -Pixelschmiede

Die ersten Shootings und Jobs als Make-up Artist

Die Suche nach Shootings und Jobs als Make-up-Artist nahm langsam Formen an. Über Promotionbasis.de ergatterte ich zum Beispiel Einsätze für Artdeco, Lancaster und Astor. Meine Arbeitsorte waren Drogeriemärkte und Parfümerien, in denen ich neue Serien von Kosmetikprodukten promotete. Ein Benefit solcher Jobs sind die kostenlosen Schulungen der Herstellerfirmen. Diese werden von den hauseigenen Visagisten gegeben, man lernt eine Menge, und die daraus entstehenden Kontakte sind außerdem sehr gut fürs Beauty-Business-Netzwerk.

Wenn du gerne Bräute und Frauen für wichtige Events oder Shootings schminken möchtest und darin vielleicht sogar deine berufliche Zukunft – sei es haupt- oder nebenberuflich– siehst, kannst du bei mir flexible Workshop-Blöcke buchen, in denen ich dir verschiedene Fertigkeiten beibringe. Dies entspricht natürlich nicht einer staatlich anerkannten Ausbildung zur Friseurin oder Maskenbildnerin, die drei Jahre dauert und von der Handwerksammer abgenommen werden muss. Aber du kannst danach die ersten, professionellen Schritte gehen und bekommst einen Eindruck von der Arbeit an anderen Menschen.

Ich biete sowohl Einzelkurse in meinem Studio als auch Unternehmensworkshops on Spot an. Die Einzelkurse gehen auf die persönlichen Belange der Teilnehmer/-innen ein und die Unternehmensworkshops natürlich auf den jeweiligen Bedarf. Es werden nicht nur Techniken erlernt, sondern auch wichtige Essentials vermittelt, wie zum Beispiel Aspekte der Hygiene, Formen-, Typen- und Farbenlehre und, und, und. Hier alles im Detail:

Make-up Kurse bei MIO Make-up Artist

Außerdem nahm ich im ersten halben Jahr meiner Selbstständigkeit einen Minijob in einer Müller-Drogerie an. Hier war ich der Parfümerie zugeordnet, und mein Lehrgang zum Make-up Arsit war für beide Seiten von Vorteil. Nach sieben Monaten hörte ich dort auf. Für meine selbstständige Arbeit war die Zeit aber wichtig, denn ich lernte viel über pflegende Kosmetik.

Weiterhin präsentierte ich mich über eine Modelkartei mit einer Setkarte und baute mir ein Netzwerk mit Models und Fotografen auf. Darüber vereinbarten wir sogenannte TfP-Shootings. Das sind Shootings, bei denen alle Parteien, also Models, Fotograf und Make-up-Artist, ihre Arbeitszeit einbringen, aber die entstandenen Fotos sind für alle die Entlohnung. Dies ist eine sehr gute Möglichkeit, um die Mappe am Anfang zu „füllen“. Oder auch später – um besonders innovative, kreative oder außergewöhnliche Shootings zu veranstalten, mit Make-ups und Frisuren, die bis dahin noch niemand bei dir gebucht hat. Mich beflügelt diese Arbeit, und ich kann meinen Followern einen Eindruck verschaffen, was für mich – über den Tellerrand gesehen – noch alles möglich ist.

Solche Shootings entstehen heute bei mir, wenn ich eine Frisur oder einen Look sehe, der mich inspiriert. Inspiration muss aber nicht immer dem Thema Beauty entspringen, das kann auch Kunst oder Literatur sein. Gehe bewusst durch dein Leben, und du wirst überall inspiriert werden!

Beispiele für meine TfP-Shootings, findest du u. a. auf Facebook, Instagram oder meiner Homepage.

Oder höre den Leuten zu, mit denen du dich umgibst. In 2009 machte ich mir Gedanken über eine zusätzliche Dienstleistung, die mir ein regelmäßiges Einkommen sichern würde. Make-up ist keine Leistung, die Kundinnen regelmäßig buchen. Ich aber wollte mir einen festen Kundenstamm aufbauen. Und es sollte zu mir passen. Auf einer Kosmetik Fachmesse in Stuttgart, informierte ich mich über die neusten Trends. Ich entdeckte die Wimpernverlängerung. Das ist es! Eine filigrane Arbeit, die gegebenenfalls ein Make-up komplettieren kann. Wenn ich meine Kundinnen überzeugen könnte, würden Sie alle drei bis vier Wochen einen Termin buchen. Also ließ ich mich im November 2009 zur Lash-Designerin ausbilden – lange bevor der Run auf die perfekten Wimpern begonnen hatte.

Auch hier wusste ich im Voraus nicht, ob es einen Markt geben würde. Heute, acht Jahre später, schießen die Lash-Studios aus dem Boden wie einst die Nagelstudios.

Mir gibt es Vertrauen, dass mein Pioniergeist gut ist und mir schon den richtigen Weg weisen wird. Natürlich ist das immer risikobehaftet, aber – wie ihr seht – ergibt sich, auch wenn eine Sache einmal schiefgeht, wieder ein neuer Weg, der dich als Mensch und in deiner Profession erfahrener macht.

Und was kommt als Nächstes? Ihr könnt euch sicher sein, ich werde mich nicht an Trends orientieren, sondern will diesen immer voraus sein. Ausgetretene Pfade sind nicht mein Ding.

Und wollt ihr zum Schluss dieses Blog-Textes noch wissen, was meine Kunden an mir lieben? Dass ich ihnen zur Seite stehe, dass ich ihnen nie das teuerste oder am besten verpackte Produkt empfehle, sondern was ich für das beste halte und selbst benutze oder benutzen würde, wäre ich an ihrer Stelle.

Ich biete gleichbleibend hohe Qualität, denn ihr würdet alle auch nicht in eine Pizzeria gehen, in der die Pizza einmal besser und beim nächsten Mal wieder schlechter schmeckt. 😉 Und nicht zuletzt liebe ich meine Kunden, stehe für sie zu den unmöglichsten Zeiten auf, wenn es sein muss, höre ihnen zu und kreiere für sie Lösungen, um ihnen das beste „Ich“ zu zeigen, das sie äußerlich sein können. Sehr oft zieht dann das innere „Ich“ nach – für mich ein voller Erfolg. Ich mache sie zur schönsten Braut, zur coolsten Party-Queen oder auch einmal zu einer Giraffe. 😉

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